Heym-Doku „Abschied und Ankunft“ wieder zu sehen

Die Dokumentation „Abschied und Ankunft“ über Stefan und Inge Heym sowie ihre gemeinsame Arbeitsbibliothek ist auch 2024 in ausgewählten Programmkinos sowie mehrfach im Stefan-Heym-Forum Chemnitz zu sehen – zum Teil mit anschließendem Gespräch mit Regisseurin Beate Kunath. Die 104-minütige Produktion aus dem Jahr 2021 dokumentiert die Vorbereitungen auf die Überführung der Bibliothek aus Heyms Arbeitszimmer in Berlin-Grünau in das in seiner Geburtsstadt Chemnitz neu entstandene Stefan-Heym-Forum. Dort werden die rund 2500 Bücher als Stefan-und-Inge-Heym-Arbeitsbibliothek im Originalmobiliar präsentiert und stehen der Forschung zur Verfügung. Ergänzt um zahlreiche Archivaufnahmen aus Auftritten und Interviews mit Stefan Heym ist mit dem Film ein einfühlsames Doppelporträt entstanden, das überraschende neue Einblicke in Heyms Leben und literarisches Schaffen bietet.

Nächste Termine:

  • Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr: Berlin, Urania (Kleistsaal).*
  • Samstag, 4. Mai, 21.30 Uhr: Chemnitz, Stefan-Heym-Forum im Tietz (Museumsnacht).*
  • Dienstag, 22. Oktober, 16.30 Uhr: Chemnitz, Stefan-Heym-Forum im Tietz.

* in Anwesenheit der Regisseurin

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Zehn neue Zeitzeugen-Interviews im Stefan-Heym-Forum

Medienstation mit Zeitzeugen-Interviews im Stefan-Heym-Forum Chemnitz. Foto: M. Müller

Das Stefan-Heym-Forum in Heyms Geburtsstadt Chemnitz präsentiert in seiner Dauerausstellung zu Leben und Werk des Schriftstellers an einer Medienstation eine Reihe von Videointerviews mit Wegbegleitern und Zeitzeugen Stefan Heyms. Der vorhandene Bestand, in dem unter anderem der Schriftsteller Christoph Hein, der frühere ARD-Korrespondent in der DDR Fritz Pleitgen sowie die Lektoren Claudia Vidoni (C. Bertelsmann) und Heinfried Henniger (Der Morgen, Reclam) ihre Erinnerungen an Stefan Heym schildern, wird nun um zehn weitere Filme ergänzt. Abgerufen werden können künftig auch Gespräche unter anderem mit dem britischen Literaturwissenschaftler und Autor der Biografie „Stefan Heym: Dissident auf Lebenszeit“ Peter Hutchinson, den Grafikern Rolf und Klaus Staeck sowie Stefan Heyms früherem Mitarbeiter im Deutschen Bundestag Thomas Nord.

Die Kurzinterviews führte und produzierte die in Berlin lebende Filmemacherin Beate Kunath, Autorin und Regisseurin der Dokumentation „Abschied und Ankunft“ über Inge und Stefan Heym und ihre gemeinsame Arbeitsbibliothek. Die Produktion wurde mit finanzieller Unterstützung eines der Stefan-Heym-Förderpreise realisiert, die die Stadt Chemnitz alle drei Jahre parallel zum Internationalen Stefan-Heym-Preis für Literatur und Publizistik vergibt. Am 23. Januar wird Beate Kunath einige der neuen Zeitzeugen-Interviews im Stefan-Heym-Forum persönlich vorstellen und Fragen des Publikums beantworten.

Termin: Dienstag, 23. Januar, 19 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Kulturzentrum „Das Tietz“, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz. Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

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„Der König David-Bericht“ im Blickpunkt

Der Koenig David Bericht von Stefan Heym

Stefan Heyms Meisterroman Der König David Bericht ist zu Beginn des neuen Jahres Thema zweier Lesungen in Berlin und Radebeul bei Dresden. Das Buch handelt von Ethan, einem Schriftgelehrten und Historiker, der Redakteur einer Kommission am Hofe König Salomos wird. Er soll einen Bericht verfassen über das Leben König Davids, des Vaters von König Salomo. Damit beabsichtigt König Salomo, seine Herrschaft zu legitimieren. Als der Roman erschien, wurde er vor allem mit Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR und den Staaten des Ostblocks interpretiert. Tatsächlich aber enthält er viel grundsätzlichere Gedanken über Geschichtsschreibung und deren Missbrauch durch Herrschende. Die Veranstaltung am 8. Januar in Radebeul wird organisiert vom Kulturverein der Stadtbibliothek Radebeul, die Lesung tags darauf mit der Literaturwissenschaftlerin Therese Hörnigk vom Buchclub des Jüdischen Museums in Berlin. Sie schließt das Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung „Ein anderes Land“ über jüdisches Leben in der DDR ab.

Termin: Montag, 8. Januar, 17.30 Uhr, Radebeul, Stadtbibliothek-Ost, Sidonienstraße 1. Eintritt frei. Dienstag, 9. Januar, 17.30 Uhr, Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, Berlin.

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Trauer um Gründungsmitglied Egmont Elschner

Die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft trauert um Egmont Elschner. Der Kulturpolitiker und Theatermacher ist am 7. Oktober im Alter von 76 Jahren gestorben. Der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft gehörte er seit ihrer Gründung 2009 an. Egmont Elschner wirkte an Veranstaltungen mit, unterstützte als Sprecher die Produktion der erfolgreichen Dokumentation „Abschied und Ankunft“ über Stefan Heym, seine Frau Inge und ihre gemeinsame Arbeitsbibliothek und half immer wieder mit gutem Rat.

Für Stefan Heyms Geburtsstadt Chemnitz bedeutet der Tod Egmont Elschners einen großen Verlust. Bis zuletzt engagierte er sich dort als Vorsitzender des Kulturbeirates und in der Vorbereitung des Jahres 2025, in dem Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt sein wird. Maßgeblich wirkte er zudem am Programm der Tage der jüdischen Kultur und am Chemnitzer Friedenstag mit, die beide jährlich begangen werden.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Freunden.

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Bewerbungsfrist für Förderpreise bis Oktober verlängert

Grafik: Stadt Chemnitz unter Verwendung eines Fotos von Rolf Zöllner/Imago.

In Gedenken an Stefan Heym lobt seine Geburtsstadt Chemnitz erneut Internationale Stefan-Heym-Förderpreise aus. Sie haben einen Gesamtwert von 20.000 Euro. Bewerbungen können noch bis 25. Oktober 2023 bei der Stadt Chemnitz eingereicht werden. Die Frist wurde um mehrere Wochen verlängert. Wer die Förderpreise erhält, entscheidet das Kuratorium zur Vergabe des Internationalen Stefan-Heym-Preises. Schirmherrin des Kuratoriums ist Inge Heym.

Vergeben werden die Internationalen Stefan-Heym-Förderpreise in Form eines anteiligen Preisgeldes insbesondere an Projekte und Initiativen im Bereich von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung oder der Pflege von Stefan Heyms Nachlass. Auch eigene publizistische oder künstlerische Arbeiten können gefördert werden, sofern sie sich im Geiste von Stefan Heym kritisch, couragiert und produktiv mit Fragen unserer Gegenwart – auch in ihrem historischen Kontext und ihrer möglichen künftigen Gestalt – auseinandersetzen. Projekte von und mit Schüler:innen und Student:innen werden besonders berücksichtigt.

Bewerben können sich Personen, Initiativen, Institutionen, private und öffentliche Einrichtungen und Vereine. Die geförderten Projekte sollen bis zur nächsten Verleihung des Internationalen Stefan-Heym-Preises im Jahr 2026 umgesetzt werden. Mit der Bewerbung müssen eine Beschreibung des Projektes in maximal zwei Seiten im Format DIN A4, ein Kosten- und Finanzierungsplan, ein Plan für die Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt und ein Zeitplan eingereicht werden. Das Bewerbungsformular steht im Internet unter www.chemnitz.de/heympreis zum Download bereit.

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75 Jahre Heyms Welterfolg „The Crusaders“

Die Erstausgabe von „The Crusaders“, erschienen im Herbst 1948 bei Little, Brown and Company in Boston.

Der Verlag war skeptisch: War im Herbst 1948, gut drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, die Zeit tatsächlich schon reif für Romane über den Krieg? Im Fall von Stefan Heyms Epos The Crusaders erwies sich die Sorge letztlich als unbegründet. Der wie seine Vorgänger Hostages (1942) und Of Smiling Peace (1944) auf Englisch geschriebene Roman wurde in den USA, wo Heym seit 1935 lebte, rasch zu einem Verkaufserfolg. Auch im Ausland fand er bald weite Verbreitung und begründete Heyms internationale Anerkennung. Die Gesamtauflage geht in die Millionen; kein anderes Werk Stefan Heyms wurde in Ost und West über Jahrzehnte hinweg so oft gedruckt.

Zeitlich und örtlich orientiert sich die Handlung des Romans deutlich an dem, was Stefan Heym während seiner Zeit als Soldat der US-Armee 1944 bis 1945 in Europa selbst erlebt hat – von der Landung in der Normandie über die Befreiung von Paris, die Eroberung erster deutscher Städte bis zur Ardennenschlacht und dem Tag der Kapitulation. Die beiden Hauptfiguren – der aus Deutschland emigrierte Sergeant Bing und Lieutenant Yates, ein Hochschuldozent in Uniform – weisen ebenfalls Bezüge zu Heyms Biografie auf. Indem Stefan Heym die Handlung über das Kriegsende hinaus gestaltet, zieht er zudem eine kritische Bilanz dessen, was die Alliierten mit ihrem Eingreifen in Europa erreicht haben – und was trotz der Niederlage Nazi-Deutschlands an alten Strukturen erhalten blieb. Damit führt er ein für ihn zentrales Thema literarisch weiter, mit dem er sich seit 1944 bereits immer wieder publizistisch auseinandergesetzt hatte.

Mit der deutschen Übersetzung des Romans, der 1950 in der Bundesrepublik unter dem Titel Der bittere Lorbeer, in der DDR als Kreuzfahrer von heute erschien, wurde Stefan Heym erstmals auch dem deutschen Lesepublikum bekannt. Heinrich Böll bezeichnete den Roman noch Anfang der 1970er-Jahre als „eines der besten und beständigsten Kriegsbücher“. Mehrere Anläufe zu Verfilmungen scheiterten jedoch aus politischen Gründen: Zunächst in den USA wegen der einsetzenden Kommunistenverfolgungen unter Senator McCarthy, in der DDR wenig später angesichts des Kalten Krieges, in der Tschechoslowakei nach der Niederschlagung des Prager Frühlings. Der Mitteldeutsche Rundfunk produzierte 2003 aufwändig ein mehrteiliges Hörspiel „Crusaders/Kreuzfahrer“ mit mehr als 60 Mitwirkenden. Es wurde später auch als CD veröffentlicht. Eine aktuelle Taschenbuchausgabe ist im vergangenen Jahr im Rahmen der Neuveröffentlichung der gesammelten Werke Heyms bei Penguin sowie im Verlag C.Bertelsmann als E-Book erschienen.

Termin: Kommentierte Lesung 75 Jahre Kreuzfahrer von heute. Donnerstag, 21. September, 17.30 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Kulturzentrum Das Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz.

Lese-Tipp: Stefan Heym „Kreuzfahrer von heute“ (München: Penguin, 2022), 1040 Seiten, ISBN: 978-3-328-10965-5, E-Book: ISBN: 978-3-641-27825-0.

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Veranstaltung: Heyms Roman über den 17. Juni 1953

Vor 70 Jahren, am 17. Juni 1953, erhoben sich in der DDR Arbeiter zu Zehntausenden gegen den selbst ernannten Arbeiterstaat. Gerade zurückgekehrt aus dem antifaschistischen Exil in den USA, erlebte Stefan Heym die Ereignisse in Berlin aus nächster Nähe mit. Und er schrieb einen Roman darüber, der im eigenen Land nie veröffentlicht werden durfte und daher Stoff für allerlei Legenden bot: Der Tag X. Mitte der 1970er-Jahre schließlich in der Bundesrepublik unter dem Titel 5 Tage im Juni in einer stark überarbeiteten Version erschienen, sollte der Roman zu einem der bekanntesten Bücher Heyms werden.

Ein literarischer Abend mit Bernadette Malinowski, Professorin für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Chemnitz, Michael Müller (Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft), Dr. Christoph Grube (Germanist, TU Chemnitz).

Termin: Dienstag, 13. Juni 2023, 19 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz.

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Noch bis August: Stefan-Heym-Ausstellung in Berlin

„Ich habe mich immer eingemischt“ lautet der Titel einer Ausstellung über Leben und Werk Stefan Heyms, die noch bis Mitte August im Foyer des Gebäudes der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin (Straße der Pariser Kommune 8a) zu sehen ist. Auf 28 Schautafeln zeichnet die Literaturwissenschaftlerin Dr. Therese Hörnigk, Autorin eines gleichnamigen Sammelbandes mit Erinnerungen von Weggefährten und Zeitgenossen an Stefan Heym, sein vielfältiges literarisches und publizistisches Schaffen nach. Die Ausstellung aus Anlass von Heyms 110. Geburtstag in diesem Jahr zeigt zugleich, wie sich der Künstler als kritischer Sozialist über alle historischen Umbrüche hinweg treu geblieben ist und sich in gesellschaftliche Debatten eingemischt hat. Sie ist jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu sehen; der Eintritt ist frei. Im Rahmen des Begleitprogramms gibt es am 16. Juni um 18 Uhr eine Lesung in Gedenken an Stefan Heym, unter anderen mit Annekathrin Bürger, Bettina Wegner und Joochen Laabs.

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Stefan Heym, Georg Landgraf und die „Volksstimme“

Quelle: SPD Chemnitz

Georg Landgraf und Stefan Heym – zwei mutige Chemnitzer im Visier der Nationalsozialisten“ heißt der Titel einer Veranstaltung am 9. März im Stefan-Heym-Forum in Chemnitz. An diesem Tag jährt sich zum 90. Mal die Ermordung des Chemnitzer SPD-Stadtverordneten Georg Landgraf durch die Nationalsozialisten. Landgraf war Chef des Verlages der Tageszeitung „Volksstimme“, die ab 1930 gelegentlich Gedichte des jungen Stefan Heym veröffentlicht hatte. Drei Tage nach dem Mord an Landgraf musste auch der damals 19-Jährige Hals über Kopf vor den Nazis aus Deutschland fliehen.

Die SPD Chemnitz möchte aus diesem Anlass ihres bedeutenden Mitglieds mit einer besonderen Veranstaltung gedenken. Georg Landgraf soll als Kommunalpolitiker in der Weimarer Republik vorgestellt werden, aber auch als Geschäftsführer des Verlages, der die „Volksstimme“ herausbrachte. Vertreter der Internationalen-Stefan-Heym-Gesellschaft geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Heyms Gedicht „Exportgeschäft“ und die für sein weiteres Leben prägenden Folgen der Veröffentlichung.

Termin: Donnerstag, 9. März 2023, 19 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Kulturzentrum Das Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz. Eintritt frei.

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Internationaler Stefan-Heym-Preis 2023 für Jenny Erpenbeck

Foto: Amrei-Marie / CC 4.0

Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck (Foto). „Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die kritische Reflexion der gegenwärtigen Gesellschaft in ihren vielfältigen historischen und kulturellen Bezügen“, heißt es in der Begründung des Kuratoriums. „Dabei instrumentalisiert sie Literatur nicht als moralische Keule, sondern begreift sie – ganz im Sinne Stefan Heyms – als ein Medium, das dem Leser im besten Wortsinn ‚zu denken gibt‘.“

Die in Ostberlin geborene Schriftstellerin Jenny Erpenbeck schlug neben ihrer Karriere als Theaterregisseurin in Deutschland und Österreich eine Laufbahn als Schriftstellerin ein. 1999 erschien ihr Debütroman Geschichte vom alten Kind. Neben weiteren Romanen wie Heimsuchung (2008), Aller Tage Abend (2012), Gehen, ging, gegangen (2015) und Kairos (2021) veröffentlichte Jenny Erpenbeck Essays sowie Dramen, die sie zum Teil selbst inszenierte. Ihre Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Insbesondere für ihr literarisches Schaffen wurde sie mit einer Reihe nationaler und internationaler Preise, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis, geehrt.

Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz 2023 wird am Samstag, 1. April 2023, in einer Festveranstaltung verliehen.

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