Veranstaltungen

Die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft bietet mit Kooperationspartnern Lesungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Zeitzeugengespräche zu Leben und Werk Stefan Heyms an. Veranstaltungsschwerpunkt ist Heyms Geburtsstadt Chemnitz. Anfragen zu Gastveranstaltungen in Ihrer Nähe sind herzlich willkommen.

Hinweis: Es gelten jeweils die aktuellen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

 



Stefan Heyms Roman „Ahasver“:
Auf dem Weg zu einer digitalen kommentierten Edition

Vortrag und Gespräch mit Prof. Bernadette Malinowski und Dr. Michael Ostheimer.

Stefan Heyms Roman „Ahasver“ präsentiert als Titelfigur einen Engel, der auf drei Erzählebenen agiert – auf einer biblisch-mythischen Ebene, während der Reformationszeit und in den Jahren 1979 bis 1981. Unterstützt von der Deutschen Forschungsgesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem Trier Center for Digital Humanities arbeitet die Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz an der Herausgabe einer digitalen historisch-kritischen und kommentierten Ausgabe des 1981 veröffentlichten Romans. Wie der Text samt Materialsammlungen, Vorarbeiten und Manuskripten digital editiert und kommentiert werden soll, erläutert der Vortrag anhand des Editionskonzepts und an exemplarischen Beispielen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft und der Professur für Neuere und vergleichende Literaturwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz.

Termin: Freitag, 7. Oktober 2022, 19 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz. Eintritt frei.



80 Jahre
„Hostages“:
Anglistisch-Germanistische Perspektiven
auf Stefan Heyms Debütroman

Vortrag mit Prof. Dr. Cecile Sandten und Prof. Dr. Bernadette Malinowski

Als im Herbst 1942 Stefan Heyms erster Roman „Hostages“ in New York herauskam, wurde das Buch auf Anhieb ein Bestseller. Grund genug, das in englischer Sprache verfasste und vom Autor später mit erheblichen Änderungen als „Der Fall Glasenapp“ ins Deutsche übersetzte Werk über den Widerstand gegen die Nazis in der besetzten Tschechoslowakei neu in den Blick zu nehmen. Unter Berücksichtigung des Entstehungskontexts – Heym befindet sich seit 1935 im amerikanischen Exil – wird der Vortrag vor allem den Einflüssen der amerikanischen Erzähltradition auf den Roman nachgehen und dabei die englisch- und deutschsprachige Fassung in vergleichender Perspektive betrachten.

Termin: Dienstag, 22. November 2022, 19 Uhr, Universitätsbibliothek Alte Aktienspinnerei, Straße der Nationen 33, 09111 Chemnitz, Eintritt frei.