Stefan Heym hat mit seinem Roman „Schwarzenberg“ der unbesetzten Zeit im sächsischen Erzgebirge während der ersten Wochen nach Ende des Zweiten Weltkrieges ein literarisches Denkmal gesetzt. Doch er war keineswegs der Erste, der sich mit dieser vergleichsweise kurzen historischen Episode beschäftigte.
Henry Kreul vom Programmbeirat der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft zeichnet den Weg der publizistisch-literarischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Unbesetztes Gebiet rund um Schwarzenberg“ nach – in Veröffentlichungen verschiedener Autoren ab 1961 bis zu Stefan Heyms Roman und darüber hinaus. Auch ein zweiter Autor, der ausführlich zu dieser Thematik publiziert hat, Johannes Arnold, ist gebürtiger Chemnitzer.
Termin: Donnerstag, 18. Juni, 19 Uhr, Stefan-Heym-Forum im Kulturzentrum Das Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz. Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.


