„Der Tod ist nach einem langen Leben voll Liebe, Arbeit und Kämpfen
nichts gar so Schreckliches. Trauert darum nicht, sondern freut Euch,
dass die Sonne für euch scheint und gedenkt meiner, wenn ihr es
gelegentlich tut, in Freundlichkeit.“
Stefan Heym
Am 16. Dezember jährt sich zum 25. Mal der Todestag Stefan Heyms. Aus diesem Anlass lädt die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft zu zwei Veranstaltungen in Heyms Geburtsstadt Chemnitz ein.
Lesung „Immer sind die Weiber weg“ mit Christian Steyer
An die humorvolle Seite von Heyms facettenreichem Werk erinnert Christian Steyer (Foto), Schauspieler, Synchronsprecher und bekannt nicht zuletzt als Off-Stimme der MDR-Doku-Reihe „Elefant, Tiger & Co.“ am Abend des 15. Dezember in einer musikalischen Lesung aus dem heiteren Anekdotenband „Immer sind die Weiber weg“. Die Geschichten voller Altersweisheit und Selbstironie sind in einem ganz besonderen Duktus verfasst, der ans Jiddische erinnert. Stefan Heym verfasste die Texte im hohen Alter als Geschenke an seine Frau Inge zu besonderen Anlässen.
Termin: Dienstag, 15. Dezember, 19 Uhr, Neue Sächsische Galerie im Tietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Führung „Stefan Heym – eine Jugend in Chemnitz“
Stefan Heym wurde als Helmut Flieg in Chemnitz geboren. Seine Kindheit und die Zeit bis zum vorzeitigen Verlassen des Gymnasiums verbrachte er mit seinen Eltern auf dem Kaßberg. Der Rundgang mit Gästeführerin Grit Linke (Foto) geht seinen täglichen Wegen nach, von der elterlichen Wohnung zur Grundschule, zur Synagoge, zum Gymnasium. Lesepassagen aus seiner Autobiografie „Nachruf“ ergänzen diesen literarischen Stadtrundgang.
Termin: Mittwoch, 16. Dezember, 14 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Platz 13. Ende gegen 16 Uhr am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium, Hohe Straße 25. Preis: 12 Euro. Anmeldungen und nähere Informationen unter www.c-entdecken.de oder Telefon 0176 / 23 40 27 24.




