Berlin-Premiere für neuen Film über Stefan und Inge Heym

„Abschied und Ankunft“, eine Filmdokumentation über Leben und Werk Stefan Heyms, seine Frau Inge und seine Arbeitsbibliothek, ist am 30. November erstmals in Berlin zu sehen – der Stadt, in der Stefan Heym die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Im Rahmen der Vorstellung ist zudem ein Gespräch mit der Regisseurin des 104-minütigen Films und weiteren Gästen geplant, moderiert von Marion Brasch.

Knapp 20 Jahre nach dem Tod Stefan Heyms hat Heyms Frau Inge Heym die über Jahrzehnte hinweg zusammengetragene Arbeitsbibliothek des Schriftstellers seiner Geburtsstadt Chemnitz übereignet. Im Originalmobiliar seines Arbeitszimmers wird sie dort seit Herbst 2020 als Stefan-und-Inge-Heym-Arbeitsbibliothek im Kulturzentrum Das Tietz präsentiert und steht, im neu eingerichteten Stefan-Heym-Forum, der Forschung zur Verfügung. Die aus Chemnitz stammende Filmemacherin Beate Kunath hat Inge Heyms Vorbereitungen auf den Umzug der Bibliothek mit der Kamera begleitet. Ergänzt um Archivaufnahmen mit Stefan Heym ist dabei ein einfühlsames Doppelporträt entstanden, das überraschende neue Einblicke in Heyms Leben und literarisches Schaffen bietet.

Termin: Dienstag, 30. November 2021, 19.30 Uhr, Kino „Babylon“, Rosa-Luxemburg-Straße 30. Tickets und nähere Infos, auch zu den aktuellen Hygienebestimmungen, unter www.babylonberlin.eu

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