Wettbewerb für Junge Literatur: Preisträger geehrt

Abgeordneter Jörg Vieweg (SPD, rechts) mit den Preisträgern Nadine Koop, Kilian Buchmann, Anna Bürger, Ayleen Jähnigen, Katharina Fritzsche, Leandra Stanko (v.l.n.r.) im Sächsischen Landtag in Dresden. Foto: xxxxxxx

Der Abgeordnete Jörg Vieweg (SPD, rechts) empfing die Preisträger des diesjährigen Stefan-Heym-Wettbewerbs für Junge Literatur im Sächsischen Landtag in Dresden. Von links: Nadine Koop, Kilian Buchmann, Anna Bürger, Ayleen Jähnigen, Katharina Fritzsche, Leandra Stanko. Foto: Anastasia Bass

Das Erich-Kästner-Museum und der Sächsische Landtag in Dresden waren die Stationen eines Besuches der Preisträger des diesjährigen Stefan-Heym-Wettbewerbes für Junge Literatur. An dem von Heyms einstiger Schule, dem heutigen Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz, organisierten Wettbewerb hatten sich im abgelaufenen Schuljahr 50 Schreibtalente von Schulen aus Heyms Geburtsstadt und der Region Chemnitz beteiligt. Insgesamt waren rund 150 Arbeiten eingereicht worden. Darin setzen sich die Jugendlichen unter anderem mit den Themen Krieg, Gewalt und Flucht auseinander, ebenso mit der eigenen Suche nach dem Platz im Leben. Den Juroren, darunter vier Mitglieder des Chemnitzer Autorenvereins sowie ein früherer Preisträger und zwei Deutschlehrer, oblag die Aufgabe, die besten Texte zu küren.

Als Anerkennung erhielten die Preisträger Bücher, die von der Stadt Chemnitz, der Sächsischen Bildungsagentur und einer Chemnitzer Buchhandlung zur Verfügung gestellt wurden. Daneben gab es Gutscheine und die Einladung zu einem Besuch in Dresden. Dort wurden die Schüler vom Landtagsabgeordneten Jörg Vieweg (SPD) empfangen, einem der Gründungsmitglieder der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft. „Es war mir eine große Freude, die sechs Gewinner des 4. Stefan-Heym-Wettbewerbes für Junge Literatur einen Tag nach Dresden einzuladen“, sagte Vieweg.

Mit dem in Dresden geborenen Kästner verband Stefan Heym eine besondere Beziehung. In den frühen 1930er-Jahren, als der junge Heym sich an seinen ersten Gedichten versuchte, zählte der damals bereits sehr erfolgreiche Lyriker und Buchautor zu seinen erklärten Vorbildern. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Kästner und Heym für kurze Zeit Arbeitskollegen, als beide in der Redaktion der „Neuen Zeitung“ in München tätig waren.

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